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Das Projekt

 

Durch die Arbeitslosigkeit und die schlechten Verdienstmöglich-keiten können viele Eltern nicht für die Schulausbildung ihrer Kinder aufkommen. Cirka 15% der Dorfkinder können nicht zur Schule gehen, da die Familien das Schulgeld von Umgerechnet 3,-Euro im Monat nicht finanzieren können.

Neben der Förderung der Schulausbildung ist es ebenso wichtig, dass man auch den Erwachsenen Möglichkeiten bietet, durch eigene Arbeit weiterzukommen und ihnen somit die Chance einräumt für ihre Familien zu Sorgen.

Nach der ersten Bombe auf Bali brach, wie Sie alle wissen, der Tourismus auf Bali vollständig zusammen, was mit Sicherheit eines der Hauptziele der fanatischen islamistischen Terroristen war.

Damit waren auf einen Schlag auch alle kleinen Handwerksbetriebe, die Souvenirs für den Süden von Bali herstellten, arbeitslos, und mit ihnen ihre Familien.

Aus dem Text von Dr. Ines Merz kann ich mich einem Absatz nur wortgenau anschließen:

“Einer der wenigen weiter denkenden, intelligenten Menschen mit Zukunftsvisionen, den ich hier in Pemuteran kennenlernte - ob per Zufall oder nicht, sei dahingestellt, aber es musste wohl so sein – war Kadek Taruna. Der junge Mann spricht gut englisch und arbeitete als Kellner in einem hochrangigen Hotel. Daneben ist es ihm aber seit Jahren ein Anliegen, die kleinen Handwerksbetriebe, in denen auch sein familiärer Ursprung liegt, wieder aufzubauen. Aus diesem Grunde hat er mit eigenen Mitteln an der Hauptstrasse eine kleine Galerie aufgebaut, in der er zu bestimmten Öffnungszeiten die Waren der hiesigen Handwerker zum Verkauf anbietet.”

In Zusammenarbeit mit Kadek Taruna und Dr. Merz habe ich mich entschlossen die “Bali Art Gallery” zu gründen und das Projekt damit zu unterstützen das ich die Waren importiere und hier in Deutschland interssierten und hilfsbereiten Menschen anbiete.

Das Handwersprojekt wird von Taruna Kadek geleitet und unter der Schirmherschaft von Frau Dr. Ines Ehmer-Merz unterstützt.

10% der Verkaufserlöse gehen vor Ort in eine getrennte Kasse, über die exakt Buch geführt wird, mit Gegenzeichnung. Aus diesem Fond können die zum Projekt gehörenden Kleinstbetriebe Minidarlehen erhalten, wobei auch nachgeprüft wird, dass davon tatsächlich das angegebene Material erworben wird.

Interessant war, dass Frau Dr. Merz und Taruna Kadek einen Kreditzins von 0,5 % vorschlugen, die Projektteilnehmer aber selbst einen höheren Satz wollten, damit ihre Kasse schneller voll wird. Also wurde sich auf 1,5 % geeinigt.

Es existiert inzwischen ein schriftliches Regelwerk, in dem alles- Aufgabenverteilung, Pflichten, Rechte, genaue Rückzahlungspläne der Kleinstkredite, etc. - haargenau aufgeschrieben wird, und alle 6 Monate erfolgt eine Hauptversammlung.

Das Projekt wurde inzwischen vom Bürgermeister sowie vom geistlichen Dorfführer ebenso unterzeichnet und ist als förderungswürdiges Projekt offiziell abgesegnet.

Hoch


 
 
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